Also, als ich noch Kindergeburtstag gefeiert habe, da war das Leben noch beschaulich und ruhig. Da traf man sich mit seinen Freundinnen und aß Kuchen, spielte Topfschlagen und Scharade. Oder so Ähnlich, jedenfalls habe ich das so in Erinnerung.
Heute ist das alles anders. Nun gut, es gibt solche und solche.
Beschreiben wir mal die Kategorie Solche 1 : das sind die Eltern, die eine riesen Veranstaltung aus einem KINDERGEBURTSTAG (man kann es nicht oft genug schreiben) machen. Das fängt an bei einem Kinobesuch im zarten Alter von 3 und geht über Legoland, Phantasialand, Kletterhalle, Bowling mit anschließendem Spielhöllenbesuch (gerade erst erlebt) und endet meistens im Fastfoodrestaurant.
Dann gibt es die Kategorie Solche 2 : die Eltern, die sich Gedanken machen, die das Event immer mit einem Lehrcharakter verbinden...Museumsbesuch, Wasserwerkstatt, Zoo ... aber auch hier endet es meistens im Restaurant. Wenn es auch öfters ein Biofastfoodladen ist.
Ich will es ja gar nicht werten -ähm- naja, oder vielleicht doch...wo soll das denn hinführen?
Geht denn keiner mehr nach Hause und spielt Topfschlagen? Müssen wir uns tatsächlich immer weiter übertreffen? Ich gebe zu, es ist viel Arbeit. Ein Meute Kinder zu Hause zu bewirten. Irgendwann drehen sie frei und nehmen die Bude auseinander. Aber auch das gehört dazu. Was brauchen wir einen Spielclown im Garten oder eine Nanny, die das Pony führt. Die Kinder haben doch sich, oder? Lasst sie spielen, spielen, spielen. Entertainment bekommen sie doch früh genug.
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen